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Das Jahr 2024

Pressemitteilung Straubinger Tagblatt

Jahreshauptversammlung OGV Aiterhofen 23.02.2024

 

Obst- und Gartenbauverein kein Auslaufmodell – Natur, Umweltschutz, Gemeinschaft, Brauchtum, Halt in unsicheren Zeiten aktueller denn je

Auf der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Aiterhofen bestätigt sich der Trend- Verein hat Mitgliederzahl von 300 überschritten

 

„Der OGV kann, als einer der größten Vereine in der Gemeinde, auf ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen Fortbildungen und Veranstaltungen zurückblicken.“, diese erfreuliche Bilanz zog Bürgermeister Adalbert Hösl in seinem Grußwort bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Karpfinger.

Im Mittelpunkt stand neben der Beschlussfassung zur Beitragsanpassung und Neufassung der Satzung ein Vortrag von Frau Gudrun Späth, vom ZAW Straubing zum Thema „Wissenswertes über das Kompostwerk Aiterhofen aus der Gärtnerperspektive“.

Die 1. Vorsitzende des OGV Aiterhofen, Sonja Koller-Reith, eröffnete die Jahreshauptversammlung im sehr gut besuchten Karpfinger Saal.

Nach einem gemeinsamen Abendessen folgte ein Rechenschaftsbericht auf das abgelaufene Gartenjahr. Sie bedankte sich für die zahlreichen geleisteten Arbeiten der Vereinsmitglieder. Sei es in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung sämtlicher Aus- und Weiterbildungen intern aber auch auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. So fand u.a. die Ausbildung zu zwei Gartenpflegern statt. Die Höhepunkte waren die Teilnahme am Gründungsfest der FFW Geltolfing, das Bürgerfest in Aiterhofen, das Ferienprogramm und der beliebte Adventszauber, dessen Veranstaltung sich als „warmer Geldregen“ erwiesen habe. Die Verkaufserlöse aus dem Palmbüscherl- und Kräuterbüschlbinden spendete der Verein an das Krankenhaus Straubing (Palliativstation) sowie an die Bettina-Bräu-Stiftung.

Antonia Kneitinger, Schriftführerin und zugleich Kinder- und Jugendleiterin, blickte auf ein abwechslungsreiches Jahr und reges Interesse bei der Nachwuchsarbeit zurück. Der OGV bietet Aktionen an, bei denen die Natur aktiv erlebt und viel gelernt werden kann.

Im Kassenbericht konnte Joachim Hartmann ein erfreuliches Ergebnis präsentieren.

Im Anschluss folgte der Bericht der Kassenprüfer. Der Vorschlag, die Vorstandschaft zu entlasten, wurde einstimmig angenommen.

Von der Versammlung wurde sowohl die Beitragsanpassung als auch die Neufassung der Vereinssatzung einstimmig beschlossen. Die alte Satzung wurde somit nach fast vierzig Jahren abgelöst.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte der Verein 32 Neuzugänge zu verzeichnen.

„Durch das abwechslungsreiche Programm der Kinder- und Jugendgruppe „Die Aiterhofener Ameisen“ sowie das Projekt „Offene Ganztagsschule“ der Grundschule treten gerade junge Familien oder auch naturbegeisterte, neue Gemeindebürger dem Verein bei“, erläuterte Sonja Koller-Reith. So auch Ben Schüßler, der im November mit seiner Familie dem Verein beigetreten ist. Als 300. Mitglied wurde er von Sonja Koller-Reith mit einem Blumenstrauß begrüßt.

Der OGV freut sich über das große Interesse am Verein, die hohe Wertschätzung in der Bevölkerung und heißt alle Neumitglieder herzlich willkommen.

 

1. Vorsitzende Sonja Koller-Reith begrüßt das 300. Mitglied

Ben Schüßler mit einem Blumenstrauß                Bild: OGV

 

Ausblick auf das neue Gartenjahr

Die interkommunale Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Vereinen, Institutionen und zu den Dachverbänden ist ein wichtiger Bestandteil für den Verein. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, das bestehende Angebot sukzessive zu erweitern.

„Der Verein hat sich bereits für die Naturgartenzertifizierung beworben, denn Naturgärten leisten einen wertvollen Beitrag für die Vielfalt in unserer Umwelt“, erläuterte die Vorsitzende. Es werden vom Bayerischen Landesverband unter bestimmten Voraussetzungen Gärten mit der Plakette „Bayern blüht – Naturgarten“ ausgezeichnet. Dabei werden die Gärten durch ausgebildete Zertifizierer anhand festgelegter Kriterien überprüft. Werden diese erfüllt, wird die Auszeichnung vergeben.

Als Abschluss an die Veranstaltung stellte die Referentin Gudrun Späth den ZAW Straubing, insbesondere das Kompostwerk Aiterhofen, auf anschauliche und interessante Weise vor. Gekonnt schlug sie die Brücke vom Ausgangsmaterial Biomüll aus dem Haushalt und Grüngut vom Garten hin zum fertigen Kompost, den der Hobby-Gärtner im Garten, aber auch der Landwirt auf den Feldern als wertvollen Bio-Dünger und Strukturverbesserer einsetzen kann. Hier sei plastikfreies Ausgangsmaterial das A und O.

 

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